Let´s talk about PrEP

 

PrEP (Prä-Expositions-Prophylaxe) schützt dich, bei korrekter Einnahme, genauso wirksam vor einer HIV-Infektion wie ein Kondom.

Vorsicht: PrEP schützt dich nicht vor anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STIs) wie Hepatitis, Chlamydien, Tripper oder Syphilis.

 

Könnte PrEP das Richtige für dich sein?

Du bist schwul oder bist ein Mann der Sex mit Männern hat (MSM) und du...

... hast ungeschützten Analsex - aktiv oder passiv

... möchtest oder kannst beim Analsex keine Kondome verwenden

... hast Analverkehr mit Partnern, deren HIV-Status du nicht kennst

... hast Zweifel oder Bedenken, trotz Abmachung innerhalb der Beziehung

... konsumierst Alkohol und / oder andere Substanzen (Chemsex) und gehst dabei Risiken ein

 

Voraussetztungen

  • vor der PrEP musst du HIV - negativ sein
  • jede PrEP muss ärztlich begleitet werden, da Nebenwirkungen auftreten können, die du nicht spürst
  • lass dich auch fachkundig beraten, wenn du Medikamente im Ausland bestellst oder bestellen möchtest

 

Let´s talk about PEP

 

Die PEP (Postexpositionsprophylaxe) wird dann eingenommen, wenn man Sex (anal oder vaginal) ohne Kondom hatte bzw. dieses durch einen sogenannten Sexunfall abgerutscht ist oder beschädigt wurde und der Partner / die Partnerin mit hoher wahrscheinlichkeit HIV-positiv ist und sich nicht in medikamentöser HIV-Therapie befindet.

Mit der Einnahme sollte zwei bis maximal 48 Stunden nach dem Risiko begonnen werden und die Behandlung dauert vier Wochen. Die PEP-Medikamente hindern HIV daran, sich im Körper festzusetzten und somit kann eine Infektion mit hoher Wahrscheinlichkeit verhindert werden.

Bei einer PEP-Behandlung wird dringend zu einer medizinischen Begleitung geraten!